Triebe kontrollieren macht sexy

Der Wiener Psychotherapeut und Psychiater Raphael Bonelli ist der Ansicht, dass man für den Anderen attraktiver ist, wenn man seine sexuellen Triebe zähmen kann. Man stärke damit sogar seine innere Freiheit. Auf einer Fachtagung über das Zölibat unterhalten sich Psychiater, Sexualtherapeuten und Theologen darüber, wie viel Sex ein Mensch überhaupt braucht.

Häufig sei Sex der nötige Höhepunkt und das Ziel einer Liebesbeziehung, in Wirklichkeit verstärkt er jedoch nur die sexistischen Abbildungen. Einige Männer glauben noch immer, dass sie immer Sex brauchen, da sich der Hoden aller 14 Tage entleeren muss, was jedoch falsch ist und nur Druck gegenüber der Frau aufbaut.

Ein entscheidendes Kriterium ist es laut Bonelli, dass man den Sexualtrieb ausleben kann, es jedoch nicht muss. Als Zitat von Freud gibt er an, dass bewusster Verzicht die Wurzel von Kultur sei. Körperliche Liebe wird menschlicher, wenn man auch in einer Partnerschaft verzichten kann. Darauf sollten auch Eltern Jugendliche in der Pubertät sensibilisieren.

Jetzt ist es an euch, was ihr mit diesen Infos von Herrn Bonelli macht. Ich für meinen Teil werde mein Sexualleben nicht ändern – warum sollte ich auch ? Meine Triebe hab ich voll im Griff.

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